Suche
  • www.kirche-in-eisleben.de
  • 03475-602229
Suche Menü

Andreaskirche

St. Andreaskirche

Andreaskirchplatz, 06295 Lutherstadt Eisleben

Die St. Andreaskirche ist verlässlich geöffnet:

 Montag bis Freitag:    10.00 Uhr – 17.00 Uhr

Samstag:                        10.00 Uhr – 16.00 Uhr

Sonntag:                        11.30 Uhr – 16.00 Uhr

 

Wenn Sie unsere Kirche als Gruppe besuchen möchten, melden Sie sich bitte im

Gemeindebüro an.

 Wir erbitten 2€ pro Person als Spende für die Erhaltung und Unterhaltung unserer Kirche.

 Gern führen wir Sie in unserer Kirche, dann erbitten wir 3€ pro Person.

 

 

St. Andreaskirche aussen

Die St. Andreaskirche

Die St. Andreas Kirche im Zentrum der Eisleber Altstadt bildet mit ihren markanten, stadtbildprägenden Türmen den Mittelpunkt des Andreaskirchplatz-Ensembles mit Luthers Sterbehaus und der Alten Lutherschule direkt über dem Markt der Lutherstadt. Die St. Andreaskirche ist aufgrund ihrer architektonischen Gestalt und der über die Jahrhunderte gewachsenen, teils mittelalterlichen wertvollen Einrichtung und ihrer kunst- und kulturgeschichtlichen Bedeutung ein wichtiger Sakralbauten des Landes Sachsen- Anhalt. Als Hauptkirche der Stadt ist sie der Mittelpunkt der Kirchengemeinden Eislebens und der Region Mansfelder Land.In der St. Andreas-Kirche finden sonntägliche Gottesdienste, vor allem aber die großen Festgottesdienste statt: Konfirmation und Jubelkonfirmation, Erntedankfest, Reformationstag, Ostern und Weihnachten. In der Nachbarschaft zur Evangelischen Kindertagesstätte werden hier auch regelmäßig die ökumenischen Kindergottesdienste gefeiert. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die kirchenmusikalische Arbeit, organisiert von Kirchenmusikdirektor Thomas Ennenbach bieten wir 1-2 Konzerte monatlich und wöchentlich eine Orgelmusik zur Mittagszeit an. Auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen konzentriert sich am Andreaskirchplatz, so dass viele Projekte zur Kirchenerkundung und zur Auseinandersetzung mit der Reformationsgeschichte in Eisleben in der Andreaskirche ihren Ausgangspunkt haben.

 

 

Lutherkanzel in der St. Andreaskirche

Die St. Andreaskirche, Martin Luther und die Reformationsgeschichte

Die Kanzel ist 500 Jahre alt. Sie wurde im Jahr 2017 umfasssend restauriert. Martin Luther predigte 1546 noch viermal von dieser Kanzel bevor er am 18. Februar 1546 in Eisleben verstarb. Mit dieser Kanzel ist die Andreaskirche ein authentischer Lutherort.Sie verbindet Eisleben mit Martin Luther als Prediger. In seinen letzten Predigten hat Martin Luther wesentliche theologische Grundaussagen entfaltet, biblische Geschichten erzählt und mit seinen Worten Bilder gemalt, die man nicht mehr vergisst. Die Kanzel in der Andreaskirche wurde immer genutzt. Prediger und Predigerinnen stellten sich der lutherischen Tradition der Schriftauslegung und der Wertschätzung der Predigt. Die spätgotische Gestaltung der Kanzel blieb erhalten, wo im Laufe der Zeit durch Umbau der Kirche und Änderungen am Aufgang Veränderungen notwendig wurden, wurde sie ergänzt. Kanzelkorb, Wandverkleidung und Schalldeckel bilden eine Einheit. Auf der Pfeilerverkleidung ist eine Strahlenkranzmadonna abgebildet umrankt von Blumengirlanden. Die Kanzel als Predigtort spielt auch eine wesentliche Rolle in der Reformationsgeschichte Eislebens. So wurde in den 20iger und 30iger Jahren des 16. Jahrhunderts in der Andreaskirche morgens zur katholischen Messe gepredigt und am Nachmittag wurde hier die evangelische Predigt gehalten. Im direkten Umfeld der UNESCO – Welterbestätte und Zusammenhang mit der Ausstellung im Sterbehaus „Luthers letzter Weg“ wird die Andreaskirche auch als Ort der spirituellen und ganz persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben wahrgenommen. Die Grabmale der Mansfelder Grafen des 16. Jahrhunderts dokumentieren den Zusammenhang zwischen politischer Leitung, kirchlicher Verantwortung und persönlicher Glaubenshaltung.

 Blick zum Altar

St. Andreaskirche – Baugeschichte

Die St. Andreaskirche wurde 1180 erstmalig erwähnt. Der jetzige Bau ist erst am Ende des 15. Jahrhunderts entstanden, als alle Kirchen in Eisleben umgestaltet wurden. Der große Glockenturm wurde 1404 begonnen und dem heiligen Stephanus geweiht. Der Turmbau zog sich bis 1486 hin. Dann haben die beiden Stadtbrände von 1498 und 1601 zu einer Verzögerung geführt. Erst im Jahre 1723 wurde der Turm vollendet. Die beiden Türme im Westen über der Eingangstür dienten früher dem Turmwächter. Sie erlitten beim Stadtbrand 1601 großen Schaden und wurden danach mit barocken Hauben gekrönt. Die Westfront mit der Eingangstür enthält die ältesten Bauteile. Beim Betreten der Kirche sind auch zunächst kurze romanische Säulen als Stützen der Orgelempore sichtbar.

 

Fotos: Quelle: Ahlhelm, Fotostudio, Lutherstadt Eisleben